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Archiv für September, 2009

ein Schluck heisses Wasser

Ein Schluck heißes Wasser

Die Vorbereitungen für die Half arounf the World Tour mit meinem Charter Katamaran kamen in die letzt heisse Phase.
Für de genauen Fahrplan schauen Sie bitte auf Matsail nach. Alles lief wie am Schnürchen: Mike `The Motorman“ zeigte mir verborgene Schätze meines Yannmar , und wechselte Filter aus, die in der Wartungsbeschreibung aus dem fernen Japan gar nicht erwähnt wurden.
Norbert - Mister 1000 Volt - verlegte noch die letzten Kabel des neuen SUPER WIND Generators . Und alle zusammen hielten wir trotz Starkwind den neu angefertigten Trägermast in die Senkrechte oder was wir dafür hielten, um für Eisen-Maxe von der alteingesessenen Doose-Firma die richtigen Abmessungen zu nehmen. Hier sollte nun alles zusammengeschweißt werden um auch Stürmen auf hoher See zu trotzen.


Mittendrin und immer tatendurstig - oder sollte ich sagen rastlos - war Mike Bannon aus London , mit seinen Profisegler Outfit und auf seinem Rücken 20cm hoch als CREW gekennzeichnet.“Hot water - Mike“ kam einen Tag vorher mit dem Flieger und weiter mit Bus nach Kiel, um auf dem besten und komfortabelsten Hochsee-Katamaran aller Zeiten -einer Leopard 45 - der berühmten ” SATURN “- mit mir Skipper MAT den halben Erdball zu ersegeln.

Charter Katamaran segelt um die halbe Welt

Charter Katamaran segelt um die halbe Welt

Nach 3 Telefonaten - gefühlte 4min Gesprächsdauer insgesamt- war mir klar: Mike aus London ist mein Mann als longtime Crew-mate.
Gerade heraus , klare Aussprache, feste Stimme ,6foot3, wie er mehrfach erwähnte -und frischgeadelter Jachtmaster. Was will ein Skipper mehr? Das ist ein Lottogewinn! Er kann auch in Epoxy und ist Elektronioker. Und tatsächlich - alles gemeinsam geschraubte, gesägte, verleimte und geklebte ging von der Hand - und nicht nur mit mir , sondern auch mit meinen Fachleuten - als wenn wir schon seit 10Jahren “The hot water`s all skills shipps-service“ betrieben hätten.
Leute ich sage euch: toll .
Der letzte Einkauf vor der Abreise - das Letzte in Frische - war meine organisatorische Glanzleistung , weil Mike wichtige Anrufe zu erledigen hatte. Gut , ich bin Kummer gewohnt . Zum Bezahlen mußte ich ihn nicht ausrufen lassen, sondern er kam freiwillig und zahlte mit einer gültigen Kreditkarte! Es gibt noch Wunder in der christlichen Seefahrt. HGK-Leute (Hand gegen Koje) haben eine seltsame motorische Auffälligkeit, wenn es gilt, bei Hafenmeistern oder an Tankstellen sowie in Supermärkten zu bezahlen. Sie finden einfach nicht schnell genug ihre Geldbörsen , ihre Hände verirren sich in den Taschen ihrer eigenen Joppe ,oder sie vergaßen die Plastikkarten. Und HGK - Leute fahren ohnehin schon kostenlos auf meinem Charter Katamaran mit .
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Das alles ist nicht mein `Hot water-Mike `aus Camebridge.

Es kam die Nacht der Nächte - am letzten Abend vor dem Törn natürlich noch offizielle Termine - der schon stürmische Wind wurde zum ausgewachsenen Sturm.
Galewarning 8-9 in Böen 11Bft. Morgens mußte ich noch Papiere verschicken und fotokopieren ect. alles gaaanz schnell. Rufe Mike auf dem Boot an, daß ich so gegen 11:00 Uhr kommen werde. Er:“ geht klar. ich gehe nur mal in die Stadt.“ Wenig später war ich auch am Boot. Meine SATURN schwamm zum Glück noch– aber 2m tiefer als gewöhnlich, die Gangway hing an einem Bindfaden am Steg und zeigte senkrecht nach unten! Wie aufs Boot gelangen? Der wind pfiff ordentlich und starker Schwell ließ den besten aller Katamarane tanzen.
Da läutet das Handy mit einer SMS: Schlüssel im Bimminy fahre nicht mit ,Mike!
Schnell stolper ich über mein wild schwankendes Beiboot auf die SATURN, finde auch den Schlüssel und suche nach Indizien: für geklaute Gegenstände, für Vandalismus, für panischen Aufbruch, für einen Abschiedsbrief, für ein deponiertes Herion- oder Kokain-Paket - das dann ein Kumpel von ihm (getarnt als toller Seeman wie er) unter dem Vorwand mitsegeln zu wollen an die “Hot water connection “ liefert. Auch schoß mir sogleich durch den Kopf, daß die ganze Aktion nur die Vorbereitung zum gut geplanten Klau meines allerbesten Hochsee-kats war und jetzt das dicke Ende naht… Vielleicht war “Hot water Mike “ desswegen so rastlos und wollte ständig helfen….? Mußte er einen festen Liefertermin für mein Boot einhalten und war desshalb in Eile?
Mein Gehirn arbeitete fieberhaft in allen Sektionen gleichzeitig und produzierte Paranoia in alle Richtungen. Ich versuchte ihn anzurufen aber nichts! war ja klar.
Wollt ihr wirklich wissen, warum ich immer so auf diesem “heissen Wasser“ herumreite? Es hätte mich schon von anfang an stutzig machen sollen. Ich hätte nicht nur blöde Witzt machen sollen wie :“bei Asterix haben die Engländer wenigstens einen Trofen Milch ins heisse Wasser getan.“
Denn , liebe Freunde : dieser gestandene Kerl von einem Seemann aus Camebridge, verweigerte alle herrlichen Getränke, die sonst einen Seefahrer weltweit beglückt hätten — MIKE braute sich stattdessen einen Kessel mit ordinärem HEISSEN TRINKWASSER und trank dann das Zeug genußvoll!!!—
Warum habe ich nicht darauf bestanden, dieses Mysterium aufzukären - vielleicht die Tür zur “heissenWasser Erleuchtung “ aufzustoßen?, das Geheimnis lebensverlängernder Maßnahmen zu erfahren - Das dunkle Geheimnis der Bewohner Britanniens endlich zu lüften und sie vollens in die menschliche Gemeinschaft des global village zurrückzuhohlen?

Oder kann es sein, das er Angst bekommen hat so alleine auf dem wilden Boot im Sturm und dem kalten Kieler Hafen, als es immer tiefer schwamm und sich das Wasser zurrückzog , die Festmacher zu zerreißen drohten? Diese Geheimnis um heisses Wasser auf den Inseln werden wohl andere für die Menschheit erforschen müssen - ich suche derweil wieder fieberhaft nach kompetenten und humorvollen Mitseglern in dem WORLD WIDE NET…

Euer treusorgender MAT

Am 08. September war es dann endlich soweit, wir haben unseren Trip von Kiel in die Karaibik begonnen. Wenn auch Sie Interesse haben, auf einem der schönsten Charter Katamarane mitzusegeln, auf matsail finden Sie alle Infos, Fahrpläne, Stationen und mehr

Perfektes Ostersegeln mit Charter Katamaran

Wer hätte es denn auch anders erwartet? Beim ersten größeren Ansegeln im Jahr? Das Chaos war unübersehbar und überall , es breitete sich sogar noch auf Steg und Kabinen aus. Bergsteigerqualitäten waren beim Besteigen des Charter Katamarans gefragt… Ostertour mit dem Charter Katamaran Saturn Franz und Nick hatten sich schon mal in ihren Kabinen niedergelassen, der Proviant wartete noch auf  Unterbringung . Das Wetter ließ sich zu milden Sonnenexzessen hinreißen, so dass sich bei allen eine eher südländische Laissez -fair – Haltung einstellte : erst mal ein, zwei Bierchen zum Nachdenken und Koordinieren. Der Skipper des Charter Katamarans, MAT,  legte erst mal ab, beim Segeln kommen immer die besten Ideen; der Stauplan ist schließlich schon im Kopf  und bedarf nur noch eines Realitätsupdates In Laboe gabs keinen Sprit, in Strande auch nicht . Die Tanke war noch sauber in Plastik verpackt (Wieviel hat Christo wohl dafür kassiert? ) Dafür hatte Heinz in Damp einen funktionierenden  Tankstutzen parat und es konnte endlich Richtung  Dänemark losgehen. Spodsbjerg war nicht das Traumziel , eher entvölkert. Nur von angelwütigen Deutschen in Mietmotorbooten wurden wir nachts um 06:30 aus dem verdienten Urlaubsschlummer  gerissen. Wie auf  Kommando starteten alle 30 Kajütbötchen  ihre Motoren, laute Ableger-Befehle , Musik. Gemäß der Tradition auf dem Charter Katamaran SATURN : „das Frühstück schmeckt am besten mit geheißten Segeln“ ging es mit den ersten Sonnenstrahlen und 3er Nordwind – gibt es so etwas schönens wirklich für uns ?- Halbwindkurs richtung  Brücke gr. Belt. Auf dem großen Belt Der Wind schlief dann doch etwas ein . so daß wir 2x 6oPS  in Wallung bringen mussten. Rund Nord-Sjaelland in 30Stunden größtenteils unter Segel :morgens um 11:30 dann in Kopenhagen fest. Am Lieblings-Liegeplatz vor dem exquisiten Restaurant: Custom-House. Sofort das Dinghy abschlagen und auf zur Städtetour . Den restlichen Eintrag lesen »

Perfektes Ostersegeln auf dem Charter-Katamaran Saturn

Wer hätte es denn auch anders erwartet? Beim ersten größeren Ansegeln im Jahr? Das Chaos war unübersehbar und überall , es breitete sich sogar noch auf Steg und Kabinen aus. Bergsteigerqualitäten waren beim Besteigen des Charter Katamarans gefragt…
Franz und Nick hatten sich schon mal in ihren Kabinen niedergelassen, der Proviant wartete noch auf Unterbringung . Das Wetter ließ sich zu milden Sonnenexzessen hinreißen, so dass sich bei allen eine eher südländische Laissez -fair – Haltung einstellte : erst mal ein, zwei Bierchen zum Nachdenken und Koordinieren.

Erst einmal ein Bierchen auf dem Charter Katamaran Saturn

Erst einmal ein Bierchen auf dem Charter Katamaran Saturn

Der Skipper des Charter Katamarans, MAT, legte erst mal ab :
beim Segeln kommen immer die besten Ideen; der Stauplan
ist schließlich schon im Kopf und es bedarf nur noch eines Realitätsupdates…
In Laboe gabs keinen Sprit, in Strande auch nicht . Die Tanke war noch sauber in Plastik verpackt (Wieviel hat Christo wohl dafür kassiert? ) Dafür hatte Heinz in Damp einen funktionierenden Tankstutzen parat und es konnte endlich Richtung Dänemark losgehen.